Auch im Schuljahr 2025/2026 konnte der Schüleraustausch zwischen dem Friedrich-Spee-Gymnasium Trier und der Spangdahlem Elementary School erneut erfolgreich durchgeführt werden.
Ziel des Programms ist es, den Schülerinnen und Schülern frühzeitig interkulturelle Begegnungen zu ermöglichen und ihnen einen authentischen Einblick in eine andere Lebens- und Schulwelt zu geben. Besonders spannend fanden die Kinder dabei auch die Möglichkeit, das Leben auf der Airbase kennenzulernen und einen Einblick in diesen für sie sonst nicht zugänglichen Alltag zu erhalten.
Der Austausch fand im März 2026 statt und bestand aus zwei Teilen: dem Besuch der amerikanischen Kinder am FSG Trier sowie dem Gegenbesuch unserer Schülerinnen und Schüler auf der Airbase Spangdahlem.
Besuch in Trier
An drei Tagen besuchten die amerikanischen Schülerinnen und Schüler jeweils eine unserer fünften Klassen. Der Vormittag wurde gemeinsam verbracht und bot viele Gelegenheiten zum Kennenlernen. Neben einem gemeinsamen Frühstück standen unter anderem eine Schulführung, Kunst- und Sportunterricht sowie ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm.
Besonders gut kam bei den Kindern auch das Essen an: Typisch deutsche Gerichte wie Schnitzel, Kaiserschmarrn und Bratwurst wurden mit großer Begeisterung probiert. Auch das gemeinsame Spielen auf dem Schulhof war ein Highlight, bei dem schnell Kontakte geknüpft wurden.
Besuch auf der Airbase Spangdahlem
Beim Gegenbesuch auf der Airbase konnten unsere Schülerinnen und Schüler die amerikanische Schule kennenlernen. Neben Einblicken in den Schulalltag stand auch hier vor allem das gemeinsame Erleben im Vordergrund. Die Kinder verbrachten viel Zeit miteinander, tauschten sich aus und nahmen gemeinsam an Aktivitäten teil.
Auch kulinarisch gab es Neues zu entdecken: Besonders die amerikanischen Hotdogs fanden großen Anklang.
Gemeinsame Erfahrungen und Wirkung
Der Austausch wurde von den Schülerinnen und Schülern sehr positiv aufgenommen. Viele Kinder haben schnell miteinander ins Gespräch gefunden, gemeinsam gespielt und gelacht. Besonders erfreulich ist, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Anschluss Kontaktdaten ausgetauscht haben und den Kontakt weiter aufrechterhalten möchten.
Neben der praktischen Anwendung der englischen Sprache konnten die Kinder erleben, wie bereichernd der direkte Austausch mit Gleichaltrigen aus einem anderen kulturellen Kontext ist. Hemmungen wurden abgebaut und Neugier sowie Offenheit gestärkt. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Bildung und zur Förderung sozialer Kompetenzen.
Fazit und Dank
Der Schüleraustausch war für alle Beteiligten eine sehr wertvolle Erfahrung, die weit über den regulären Unterricht hinausgeht. Die positive Resonanz der Kinder zeigt deutlich, wie wichtig solche Begegnungen sind. Eine Fortführung des Programms ist daher sehr wünschenswert.
Ein besonderer Dank gilt dem Host Nation Council für die finanzielle Unterstützung, ohne die die Durchführung dieses Austauschs nicht möglich gewesen wäre.


